#Okkas Fragen 5

Frage #10. Ein Buch, das dir viel bedeutet?

Unter meinen Konfirmationsgeschenken war neben den heiß ersehnten Umschlägen mit Geld für die zu erstehende Stereoanlage auch ein 20-Mark-Gutschein für die lokale Buchhandlung. Ich stand lange vor den Regalen und wusste nicht, was ich mir holen sollte. Ich war vierzehn, dem „Hanni und Nanni“/“Dolly“-Alter entwachsen, aber noch nicht so richtig bereit für Erwachsenenliteratur. Weil mir der Umschlag gefallen hat, habe ich mir schließlich „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer-Bradley gekauft. 14,99 DM, so viel hatte ich noch nie für ein Buch ausgegeben. Für ein Taschenbuch! In den folgenden Jahren habe ich das Buch bestimmt 20 Mal gelesen, es hat mich in jeden Urlaub begleitet, es lag immer auch meinem Nachttisch und ich kann heute noch daraus zitieren. Auch wenn ich es seit Jahren nicht mehr gelesen habe und mir das pseudo-feministische Geschreibsel heute fremd ist, bedeutet mir das Buch immer noch viel. Weil ich es schön finde, wie sehr ich für dieses Buch gebrannt habe und weil ich mir wünsche, mal wieder derart von einem Buch gefangen genommen zu werden.

 

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