#Okkas Fragen 7 (Fragen 12-16)

Frage #12. Deine erste kleine Liebe?

Meine erste kleine Liebe war eine große. Als Kind, wahrscheinlich auch schon als Baby, hatte ich ein Kuschelkissen oder besser gesagt ein Schnuffelkissen. Schon bald konnte ich nicht mehr schlafen ohne dieses Kissen im Arm, die Nase darin vergraben. Ich wurde älter, das Kissen auch. Zusätzlich wurde es immer schmutziger, weil es immer da war, wo ich mich gerade aufhielt, ich habe es bei weitem nicht nur zum Schlafen gebraucht, sobald ich vom Kindergarten nach Hause kam, wurde geschnuffelt. Gewaschen werden durfte das Kissen auf keinen Fall, wegen dem vertrauten Geruch, der wäre ja sonst weggegangen. Das Kissen hat mich bis weit (weitweitweit) in die Pubertät begleitet, ich glaube, meine Eltern haben sich schon Sorgen gemacht. Seit wann es weg ist, weiss ich nicht, aber bis heute kann ich nicht schlafen ohne die Nase im Kopfkissen oder der Decke zu vergraben und einen vertrauten Geruch zu suchen.

Frage #13. Das schönste Geräusch?

Alle, die das Meer macht. Ich bin weit weg von jeglicher Küste aufgewachsen und bin viel zu selten da, aber ich liebe das Meer. Die Weite, den Anblick, den Geruch und vor allem die Geräusche. Ich höre sie und werde sofort ganz still, innen und außen.

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Frage #14. Was für einen Kalender benutzt du – und ist er für dich vor allem ein praktischer oder auch ein sentimentaler Gegenstand?

Im letzten Jahr habe ich es mal ohne versucht und die Termine nur ins iPhone eingetragen. Hm, ging so. In diesem Jahr habe ich wieder den großen schwarzen Moleskine, der liegt im Büro und das macht in automatisch zum praktischen Gegenstand, in den Termine eingetragen werden. Früher war das anders. Da habe ich jedes Jahr einen Kalender gebastelt, stundenlang, tagelang Linien gezogen, Feiertage eingetragen, Postkarten rausgesucht, Zeitschriften zerschnitten, meine Lieblingssprüche und -gedichte reingeschrieben. Danach war das Büchlein doppelt so dick und ich glücklich. Jeden Tag habe ich reingeschrieben und gemalt und jede Kinokarte oder sonstigen Erinnerungsstücke eingeklebt. Jetzt habe ich einen Karton voll mit Kalendern, als Tagebücher meiner Teenager-/Twen-Zeit. Darüber freue ich mich und manchmal frage ich mich auch, wann und warum das aufgehört hat. Vielleicht bastle ich für’s nächste Jahr mal wieder einen.

Frage #15. Was schreibst du mit der Hand?

Bei der Arbeit so einiges. Protokolle, Prüfungsdokumentationen und -beurteilungen, verzweifelte Kommentare in Klausuren (Verstehe ich nicht! Unleserlich! Formulierung! Das ist Quatsch!), To-do-Listen. Telefonkrikelkrakel. Manchmal Zettelchen an Kollegen während langweiliger Konferenzen. Lehrerkonferenzen sind echt das langweiligste überhaupt.

Privat: Briefe. Postkarten. Einkaufszettel. To-do-Listen. Echt zu wenig, gemessen an der Zahl von Füllfederhaltern, die ich besitze.

Frage #16. Ein Wort, das du magst?

Pusteblume.

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Ein Kommentar zu “#Okkas Fragen 7 (Fragen 12-16)

  1. Eine schöne Idee die Fragen auf dem eigenen Blog zu benatworten.
    Bin soeben erst auf dich gestoßen und finde deinen Blognamen so richtig klasse (habe auch schon entdeckt, warum er so heißt).
    Und dann Madita… die fand ich ja damals auch sooo toll. WIE gerne wäre ich Madita gewesen.
    Ich bin schon gespannt was als nächstes kommt.
    Schöne Grüße und einen guten Sonntag
    Jutta

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